巴士做為藝術媒介
SUBBUS 歐洲行動策展計畫藝術需要什麼規則。不需要。我們能打破它嗎。能。最初我構思一輛充滿可能性的巴士。飲食與衝突,潔淨與混亂。一種新的生活方式在巴士裡誕生。為了這次行動,我邀請朋友到巴士裡辦一場早餐派對。
展覽時間:2014–2015
計畫地點:德國及歐洲多座城市巡迴行動
類型: 行為藝術、空間轉譯、跨文化策展實踐
一、策展起點:重新定義公車的文化空間
2014年的德國策展課程裡,SUBBUS 計畫從身體經驗展開。每位參與者提出自己對公車的詮釋與可能性。我從台灣擁擠公車的生活記憶切入,對照德國公共運輸嚴禁飲食的文化規訓,把公車視為一個移動中的文化交叉點。
年展期間我策劃了一件行為藝術,《公車三明治計畫》。靈感來自我們這個中間世代。我們像三明治的夾層,承受上層傳統與下層變革的雙重擠壓,在縫隙裡尋找新的語彙與身體策略。
二、展覽媒介:一輛行動巴士
SUBBUS 是一個可被多重轉譯的策展平台。這台巴士承載人與物,也承載行動的知識、辯論的空間與策展實驗。
在沒有明確共識的前提下,我們用集體創作完成購車、改裝、命題到公共參與的每個階段。空間在過程中持續生成,也在各地與觀眾、城市、市民展開對話。
三、空間再定義:公共與私密的轉換
經過討論與實作,這輛巴士成為可彈性轉換的空間。白天它是研究室、會議室或藝術講座場域,夜晚成為露營空間、行動展間,甚至一座臨時的城市俱樂部。
我們追問空間如何開放,公共性又在什麼條件下產生,並在各地駐點與市民建立直接對話。
四、藝術行動的目標:建立交流平台
計畫期間,我們巡迴歐洲多座城市,與在地博物館、藝術協會合作,也進入社群空間與社會邊緣區域。SUBBUS 成為藝術與公共空間對話的平台,用跨文化視角重新檢視移動性、身體性與空間之間的交涉。
五、設計挑戰與實踐思維
改裝計畫受到經費與時間的雙重限制。我們必須在完全清空空間與導入專業設計之間取得平衡。這是一場價值與功能的協商,也是一道技術難題。
最終我們找到一個兼具機能與精神的方案,讓這座移動的展場真正回應群體使用的多樣與藝術行動的彈性。
六、沒有標準答案的旅程
SUBBUS 是一段未完的實驗,一場無法預設的策展旅程。它證明藝術能存在於沒有白牆的空間,策展能發生在移動的對話與辯證裡。這台巴士是一個不斷生成的空間敘事體。
SUBBUS|Kuratorisches Projekt, Europäische Aktion
Welche Regeln braucht die Kunst? Keine. Können wir sie auch brechen? Ja. Am Anfang überlege ich mir den Bus der Möglichkeiten. Essen und Konflikt, Sauberkeit und Verwirrung. Im Bus entsteht ein neuer Lebensstil. Für die Aktion lade ich Freunde zu einer Frühstücksparty in den Bus ein.
Ausstellungszeit 2014–2015 Künstler Ying Cheng Huang Ort Wanderaktion durch mehrere Städte in Deutschland und Europa Form Performancekunst, Raumübersetzung, transkulturelle kuratorische Praxis
1. Ausgangspunkt: Den Bus als kulturellen Raum neu denken
Im Rahmen eines kuratorischen Seminars in Deutschland entwickelte sich 2014 das Projekt SUBBUS aus körperlicher Erfahrung. Jede teilnehmende Person stellte ihre eigene Deutung des Busses und dessen Möglichkeiten vor. Ich ging von der Erinnerung an überfüllte Busse in Taiwan aus und stellte sie dem Verbot von Essen und Trinken im deutschen Nahverkehr gegenüber. So verstand ich den Bus als einen kulturellen Kreuzungspunkt in Bewegung.
Während der Jahresausstellung kuratierte ich eine Performance, das Bus-Sandwich-Projekt. Die Idee entstammt unserer mittleren Generation. Wir gleichen der Mittelschicht eines Sandwichs, eingeklemmt zwischen der Tradition von oben und dem Wandel von unten, auf der Suche nach einer neuen Sprache und einer körperlichen Strategie in den Zwischenräumen.
2. Medium der Ausstellung: ein fahrender Bus
SUBBUS ist eine kuratorische Plattform, die sich vielfach ü
bersetzen lässt. Dieser Bus trägt Menschen und Dinge, ebenso das Wissen der Aktion, den Raum der Debatte und das kuratorische Experiment.
Ohne klaren Konsens vollzogen wir in kollektiver Arbeit jeden Schritt, vom Kauf des Busses über den Umbau und die Themenstellung bis zur öffentlichen Teilhabe. Der Raum entstand fortlaufend im Prozess und trat an verschiedenen Orten in Dialog mit Publikum, Stadt und Bürgern.
3. Neudefinition des Raums: Wechsel zwischen öffentlich und privat
Nach Diskussion und praktischer Arbeit wurde der Bus zu einem flexibel wandelbaren Raum. Tagsüber Forschungsraum, Besprechungsraum oder Ort für Kunstvorträge, nachts Campingraum, fahrender Ausstellungsraum oder ein temporärer Stadtclub.
Wir fragten, wie ein Raum sich öffnet und unter welchen Bedingungen Öffentlichkeit entsteht, und bauten an jedem Standort einen direkten Dialog mit den Bürgern auf.
4. Ziel der künstlerischen Aktion: eine Plattform des Austauschs
Während des Projekts bereisten wir mehrere europäische Städte, arbeiteten mit lokalen Museen und Kunstvereinen zusammen und gingen ebenso in soziale Räume und gesellschaftliche Randzonen. SUBBUS wurde zu einer Plattform für den Dialog zwischen Kunst und öffentlichem Raum und befragte aus transkultureller Sicht das Verhältnis von Mobilität, Körperlichkeit und Raum neu.
5. Gestalterische Herausforderung und praktisches Denken
Der Umbau stand unter der doppelten Begrenzung von Budget und Zeit. Wir mussten ein Gleichgewicht finden zwischen der völligen Leerung des Raums und dem Einsatz professioneller Gestaltung. Das war eine Verhandlung von Wert und Funktion und zugleich eine technische Aufgabe.
Am Ende fanden wir eine Lösung, die Funktion und Geist verbindet und diesen fahrenden Ausstellungsort der Vielfalt kollektiver Nutzung und der Beweglichkeit künstlerischer Aktion gerecht werden lässt.
6. Eine Reise ohne festgelegte Antwort
SUBBUS ist ein unvollendetes Experiment, eine kuratorische Reise ohne Vorgabe. Es zeigt, dass Kunst in einem Raum ohne weiße Wände bestehen kann und dass Kuratieren im fahrenden Dialog und in der Dialektik geschehen kann. Dieser Bus ist ein sich fortwährend bildender Erzählraum.
一、策展起點:重新定義公車的文化空間
2014年的德國策展課程裡,SUBBUS 計畫從身體經驗展開。每位參與者提出自己對公車的詮釋與可能性。我從台灣擁擠公車的生活記憶切入,對照德國公共運輸嚴禁飲食的文化規訓,把公車視為一個移動中的文化交叉點。
年展期間我策劃了一件行為藝術,《公車三明治計畫》。靈感來自我們這個中間世代。我們像三明治的夾層,承受上層傳統與下層變革的雙重擠壓,在縫隙裡尋找新的語彙與身體策略。
二、展覽媒介:一輛行動巴士
SUBBUS 是一個可被多重轉譯的策展平台。這台巴士承載人與物,也承載行動的知識、辯論的空間與策展實驗。
在沒有明確共識的前提下,我們用集體創作完成購車、改裝、命題到公共參與的每個階段。空間在過程中持續生成,也在各地與觀眾、城市、市民展開對話。
三、空間再定義:公共與私密的轉換
經過討論與實作,這輛巴士成為可彈性轉換的空間。白天它是研究室、會議室或藝術講座場域,夜晚成為露營空間、行動展間,甚至一座臨時的城市俱樂部。
我們追問空間如何開放,公共性又在什麼條件下產生,並在各地駐點與市民建立直接對話。
四、藝術行動的目標:建立交流平台
計畫期間,我們巡迴歐洲多座城市,與在地博物館、藝術協會合作,也進入社群空間與社會邊緣區域。SUBBUS 成為藝術與公共空間對話的平台,用跨文化視角重新檢視移動性、身體性與空間之間的交涉。
五、設計挑戰與實踐思維
改裝計畫受到經費與時間的雙重限制。我們必須在完全清空空間與導入專業設計之間取得平衡。這是一場價值與功能的協商,也是一道技術難題。
最終我們找到一個兼具機能與精神的方案,讓這座移動的展場真正回應群體使用的多樣與藝術行動的彈性。
六、沒有標準答案的旅程
SUBBUS 是一段未完的實驗,一場無法預設的策展旅程。它證明藝術能存在於沒有白牆的空間,策展能發生在移動的對話與辯證裡。這台巴士是一個不斷生成的空間敘事體。
SUBBUS|Kuratorisches Projekt, Europäische Aktion
Welche Regeln braucht die Kunst? Keine. Können wir sie auch brechen? Ja. Am Anfang überlege ich mir den Bus der Möglichkeiten. Essen und Konflikt, Sauberkeit und Verwirrung. Im Bus entsteht ein neuer Lebensstil. Für die Aktion lade ich Freunde zu einer Frühstücksparty in den Bus ein.
Ausstellungszeit 2014–2015 Künstler Ying Cheng Huang Ort Wanderaktion durch mehrere Städte in Deutschland und Europa Form Performancekunst, Raumübersetzung, transkulturelle kuratorische Praxis
1. Ausgangspunkt: Den Bus als kulturellen Raum neu denken
Im Rahmen eines kuratorischen Seminars in Deutschland entwickelte sich 2014 das Projekt SUBBUS aus körperlicher Erfahrung. Jede teilnehmende Person stellte ihre eigene Deutung des Busses und dessen Möglichkeiten vor. Ich ging von der Erinnerung an überfüllte Busse in Taiwan aus und stellte sie dem Verbot von Essen und Trinken im deutschen Nahverkehr gegenüber. So verstand ich den Bus als einen kulturellen Kreuzungspunkt in Bewegung.
Während der Jahresausstellung kuratierte ich eine Performance, das Bus-Sandwich-Projekt. Die Idee entstammt unserer mittleren Generation. Wir gleichen der Mittelschicht eines Sandwichs, eingeklemmt zwischen der Tradition von oben und dem Wandel von unten, auf der Suche nach einer neuen Sprache und einer körperlichen Strategie in den Zwischenräumen.
2. Medium der Ausstellung: ein fahrender Bus
SUBBUS ist eine kuratorische Plattform, die sich vielfach ü
bersetzen lässt. Dieser Bus trägt Menschen und Dinge, ebenso das Wissen der Aktion, den Raum der Debatte und das kuratorische Experiment.
Ohne klaren Konsens vollzogen wir in kollektiver Arbeit jeden Schritt, vom Kauf des Busses über den Umbau und die Themenstellung bis zur öffentlichen Teilhabe. Der Raum entstand fortlaufend im Prozess und trat an verschiedenen Orten in Dialog mit Publikum, Stadt und Bürgern.
3. Neudefinition des Raums: Wechsel zwischen öffentlich und privat
Nach Diskussion und praktischer Arbeit wurde der Bus zu einem flexibel wandelbaren Raum. Tagsüber Forschungsraum, Besprechungsraum oder Ort für Kunstvorträge, nachts Campingraum, fahrender Ausstellungsraum oder ein temporärer Stadtclub.
Wir fragten, wie ein Raum sich öffnet und unter welchen Bedingungen Öffentlichkeit entsteht, und bauten an jedem Standort einen direkten Dialog mit den Bürgern auf.
4. Ziel der künstlerischen Aktion: eine Plattform des Austauschs
Während des Projekts bereisten wir mehrere europäische Städte, arbeiteten mit lokalen Museen und Kunstvereinen zusammen und gingen ebenso in soziale Räume und gesellschaftliche Randzonen. SUBBUS wurde zu einer Plattform für den Dialog zwischen Kunst und öffentlichem Raum und befragte aus transkultureller Sicht das Verhältnis von Mobilität, Körperlichkeit und Raum neu.
5. Gestalterische Herausforderung und praktisches Denken
Der Umbau stand unter der doppelten Begrenzung von Budget und Zeit. Wir mussten ein Gleichgewicht finden zwischen der völligen Leerung des Raums und dem Einsatz professioneller Gestaltung. Das war eine Verhandlung von Wert und Funktion und zugleich eine technische Aufgabe.
Am Ende fanden wir eine Lösung, die Funktion und Geist verbindet und diesen fahrenden Ausstellungsort der Vielfalt kollektiver Nutzung und der Beweglichkeit künstlerischer Aktion gerecht werden lässt.
6. Eine Reise ohne festgelegte Antwort
SUBBUS ist ein unvollendetes Experiment, eine kuratorische Reise ohne Vorgabe. Es zeigt, dass Kunst in einem Raum ohne weiße Wände bestehen kann und dass Kuratieren im fahrenden Dialog und in der Dialektik geschehen kann. Dieser Bus ist ein sich fortwährend bildender Erzählraum.








